Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, Leitung Förderservice

Frau Kindler, Sie leiten seit 2019 das Förderservice in der FFG. Wie war Ihr Werdegang bis dahin und wie unterstützen Sie Unternehmen?

Ich bin 2004 zur FFG gekommen und war hier viele Jahre Teil des Enterprise Europe Network – also Teil einer großen, internationalen Community. Ich konnte hier Unternehmen mit zahlreichen Services zu Internationalisierung, Technologietransfer und F&E-Förderungen unterstützen. Seit 2019 leite ich das Förderservice der FFG – die zentrale Anlaufstelle für maßgeschneiderte Beratung zu Förderungsmöglichkeiten für Forschungsprojekte. Es macht mir wirklich große Freude mit klugen Köpfen in Forschungseinrichtungen zu arbeiten. Innovative Unternehmen in Österreich ein Stück zu begleiten und zu sehen wie sie sich entwickeln, wie sie wachsen und ihre Innovationen auf den Markt bringen ist eine der bereicherndsten Erfahrungen in meinem Tätigkeitsbereicht.

Sehen Sie sich selbst als Europäerin? Was hat sie dazu bewogen, sich als Botschafterin für das Enterprise Europe Network zur Verfügung zu stellen?

Ja, ich sehe mich als Europäerin. Die Vielfalt der Kulturen, Sprachen, Innovationen aber auch das Gemeinsame und dass viel mehr und vieles schneller erreicht werden kann, wenn wir zusammenarbeiten – nur so kann es gehen. Und wenn ich diese Botschaft - und auch was alles möglich ist, wenn man kooperiert, worauf man gemeinsam draufkommt, was es alles schon gibt - ein wenig weitertragen kann, dann freut mich das.

Was ist derzeit ganz oben auf Ihrer Bucket List?

Arbeitstechnisch oder privat? ;0) Ganz generell – viel Neues kennen lernen, im derzeitigen Job aber auch durchaus mit neuen Agenden und wenn und wann immer möglich zu reisen und die Welt aus anderen Perspektiven sehen.

Darf ich Sie zum Abschluss noch nach Ihrem persönlichen Motto fragen?

Neugierig bleiben, die Augen offen und nach Neuem Ausschau halten - Menschen, Entwicklungen, Technologien, Orten….