Austria

Erfolgsgeschichten

Gerhard Lettner Portrait

Der oö Furnierspezialist JGrabner mit Sitz in Roitham hat eine neue, besonders ressourcenschonende Technologie zur Herstellung von Furnieren aus Altholz entwickelt. Unterstützt wurde diese innovative Entwicklung des 25-Mann-Unternehmens mit 50.000 Euro durch das EU-Programm Horizon 2020.

Betreut wurde das KMU bei der Erarbeitung der Struktur und Ausformulierung des Förderantrages von Mag. Nicole Döberl vom Enterprise Europe Network Team der Business Upper Austria. „Frau Döberl hat die optimalste Förderschiene für unsere Projektvorhaben empfohlen. Trotz des hohen Wettbewerbs in diesem Programm waren wir aufgrund der Einzigartigkeit unserer Geschäftsmöglichkeit sehr zuversichtlich, die Förderung für unser Vorhaben zu bekommen“, so Gerhard Lettner.

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Kaminöfen von RIKA punkten mit marktführender Technologie und herausragendem Desing
Kaminöfen von RIKA punkten mit marktführender Technologie und herausragendem Design

EU fördert zukunftsweisende Heizungstechnologie aus Oberösterreich

Die neue, geschlossene Kamineinsatztechnologie INSERTRONIC hebt sich in vielerlei Hinsicht von Konkurrenzprodukten ab. „Durch eine völlig neuartige Verbrennungsluftführung und ein intelligentes Dämmkonzept, ist es uns gelungen, die Schadstoff-Emissionen maßgeblich zu reduzieren, den Wirkungsgrad deutlich zu steigern und die Sichtscheibe absolut frei von Rußablagerungen zu halten. Das modulare Verkleidungssystem und die optional erhältliche automatische Verbrennungsluftregelung mit automatischer Scheitholzentzündung runden die Entwicklung ab“, so DI (FH) Manuel Kössl, Entwicklungs- und Projektleiter bei RIKA, über die Vorteile der Neuentwicklung.
 
Das technische Konzept war bereits vor Projektstart definiert. Innerhalb der zweijährigen Laufzeit wurde nun die neue Technologie entwickelt, optimiert und zur Serienreife herangeführt.
 
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Multi-Energy ImagingRing System

 

Neue Krebstherapie dank Förderung

Mit einer Eurostars-Förderung konnte das Salzburger Unternehmen medPhoton ein neues Bildgebungssystem für die Strahlenbehandlung entwickeln

Diagnose Krebs. Auf den ersten Schock folgen oft langwierige und anstrengende Behandlungen für den Patienten. Nicht selten mithilfe einer Strahlentherapie. Um dabei möglichst schonend für den Körper und punktgenau das betroffene Gewebe behandeln zu können, entwickelt und produziert die medPhoton GmbH seit 2012 moderne Geräte im Bereich der medizinischen Bildgebung durch Röntgentechnologie. Im Zentrum der aktuellsten Entwicklung des innovativen Unternehmens steht die Perfektionierung der Strahlentherapie gegen bösartige Tumore. Dafür entwickelt das Salzburger Unternehmen im Rahmen eines 1,8 Millionen € teuren Eurostars-Projekts gemeinsam mit dem universitären Partner Maastro Klinik aus den Niederlanden, ein neues medizinisches Bildgebungssystem auf Basis der medPhoton ImaginRing Plattform.

Der ImagingRing ist ein speziell für bildgeführte Anwendungen, wie in der Strahlentherapie oder Chirurgie, entwickelter hochauflösender Computertomograph (CT) mit ultraschneller Bildgebung in Echtzeit. Ziel des Eurostars-Projekts ist eine Erweiterung des Produkts, nämlich die Entwicklung eines Multi-Energy ImagingRing Systems (MEIRS). Diese neuartige Technologie ermöglicht beispielsweise im Bereich des Brustkorbs die Lunge ohne Überlagerung von Rippen hochauflösend und kontrastreich darzustellen. "Diese Erweiterung in der anatomischen Darstellung und quantitativen Analyse durch das MEIRS ist ein weiterer Meilenstein für bildgeführte Anwendungen in der Medizin und verspricht innovative Verbesserungen bei medizinischen Behandlungen", so Dr. Phil Steininger, Leiter Forschung & Entwicklung bei medPhoton.

Möglich ist dieses Forschungsprojekt durch das europäische Förderprogramm Eurostars, das forschende und entwickelnde KMU in deren Innovationstätigkeit im internationalen Umfeld stärkt. Unterstützung bei Fragen zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung erhielt das Unternehmen durch das Enterprise Europe Network (EEN) und das ITG - Innovationsservice für Salzburg. "medPhoton ist eines der kleinen aber feinen Medizin-Technik Unternehmen, die Salzburgs Life Science Landschaft bereichern. Das Unternehmen entstand als Spin-off der PMU und beschäftigt mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter in einem multidisziplinären Forschungs- und Entwicklungsteam. Programme wie Eurostars fördern das Innovationspotenzial forschender Unternehmen und ermöglichen dadurch wichtige neue Produkte", sagt Simone Weiß, Innovationsberaterin der ITG und EEN-Ansprechpartnerin für Salzburg. medPhoton arbeitet eng mit Forschungsinstituten wie dem Institut für Radiotherapie und Radio-Onkologie der Salzburger Landeskliniken, dem radART-Institut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität oder dem Ionentherapiezentrum medAustron in Wiener Neustadt zusammen.
 


medPhoton GmbH
https://www.medphoton.at/
Salzburg
Quelle Foto: medPhoton GmbH

Kontakt: ITG - Innovationsservice für Salzburg
Mag. (FH) Simone Weiß, BSc
simone.weiss@itg-salzburg.at
Tel: +43 662 254 300 0
https://www.itg-salzburg.at/

 

EU-Projekt Repro-light

Der europäische Markt für LED-Beleuchtungen ist einem harten Wettbewerb aus Asien und sinkenden Preisen für LED-Leuchten ausgesetzt. Als Reaktion auf diese Entwicklung soll bis zum Jahr 2020 eine Transformation der europäischen LED-Beleuchtungsindustrie eingeleitet werden. Das Ziel des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts Repro-light („Re-usable and Re-configurable parts for sustainable LED-based lighting system”) ist es, diesen Wandel in der europäischen Lichtindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft zu initiieren. Die Entwicklung einer intelligenten LED-Leuchte mit einer modularen Architektur soll ein nachhaltiges Endprodukt hervorbringen, das die Bedürfnisse aller Beteiligten in der Wertschöpfungskette (von der Produktion bis zum End-Nutzer) berücksichtigt und das an individuelle Nutzerbedingungen angepasst werden kann.


Internationale Partnersuche und EU-Förderberatung
Das mit 4,3 Mio. Euro geförderte EU-Projekt besteht aus 9 internationalen Industrie- und Forschungspartnern und wird vom Tiroler Unternehmen Bartenbach GmbH koordiniert. Auf das Projekt aufmerksam wurde das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Innsbruck aufgrund einer Projektpartnersuche in der Kooperationsdatenbank des Enterprise Europe Network (EEN). Mit Hilfe des lokalen EEN-Partners wurde der Erstkontakt zwischen Bartenbach und dem Projekt-Konsortium hergestellt. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung bei EU geförderten Projekten, übernahm Bartenbach die Projektkoordination und konnte auch bei der Antragstellung auf die Unterstützung des Enterprise Europe Network zurückgreifen. „Wir nutzen die Services des Enterprise Europe Network, um internationale Partner zu finden. Die Unterstützung bei der Einreichung können oftmals die paar Prozent sein, um letztendlich einen positiven Zuschlag zu erhalten“ erklärt Katrin Tanzer, Research Manager bei Bartenbach, das Erfolgsgeheimnis bei Europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten.


Bartenbach GmbH ist ein österreichisches Lichtdesign- und Forschungsunternehmen, das aus den vier Geschäftsbereichen Lichtdesign, Forschung & Entwicklung, Lichtlösungen und der Bartenbach-Akademie besteht. Die Wirkung von Licht auf den Menschen ist das zentrale Thema. Bei der Planung von Tages- und Kunstlicht sowie bei der Entwicklung innovativer Lichtlösungen betrachtet ein interdisziplinäres Team von Physikern, Psychologen, Anwendungs- und Elektronikspezialisten, Mathematikern, Architekten und Designern Licht in all seinen Facetten.

Weitere Informationen:
https://www.repro-light.eu/
https://cordis.europa.eu/project/rcn/211311/factsheet/de

 

Quelle Foto: https://www.repro-light.eu/downloads

Kontakt: Standortagentur Tirol
Mag. Mario Weikenkas
mario.weikenkas@standort-tirol.at

 

Wie kann man Kindern das Einschlafen erleichtern?
Mit dieser Frage beschäftigte sich Franz Bratl in seiner Zeit als Elektroinstallateur so intensiv, dass er sich schließlich vor wenigen Jahren zur Produktion seiner eigenen Kinderlichtmarke namens CLUPY entschied.
„Viele kleine Kinder haben gerade mit dem Einschlafen Probleme“ weiß Franz Bratl, „deshalb wollte ich Eltern diese Sorge abnehmen und ansprechende Kinderlichter ohne Strom anbieten“. Diese fluoreszierenden Kinderlichter können in der Nähe von Lichtschaltern oder auch ganz separat im Raum angebracht werden.
Geschmückt mit abwechslungsreichen Kindermotiven sind die leuchtenden Zimmerdekorationen mannigfaltig erweiterbar.

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