Austria

Erfolgsgeschichten

 apple imaging contrast

„Du isst keinen Apfel von heuer, das weißt du, oder? Möglicherweise ist er nach einer langen Lagerung seit letztem Herbst innen ganz braun.“  Mit diesen Worten hat mich eine Frau in der Kaffeepause einer chii-Konferenz begrüßt. Für mich sah der Apfel ganz in Ordnung aus. Aber es stimmt, von außen lassen sich viele Dinge nicht erkennen. Mit der richtigen Technologie schaut alles jedoch ganz anders aus!

Die hyperspektrale Bildverarbeitung (Hyperspectral Imaging – HSI) kann verwendet werden, um spektrale und räumliche Informationen eines Objekts über den ultravioletten, sichtbaren und nahinfraroten Spektralbereich (300 nm-2.600 nm) zu erhalten. Es können zum Beispiel Druckstellen bei Obst, die zum schnellen Verderben der Ware führen, erkannt werden, der Kakaoanteil in Schokolade und der Feuchtigkeitsgrad in Holz bestimmt werden oder welche Inhaltsstoffe sich in zwei gleich aussehenden Tabletten befinden. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig, und das Anwendungspotenzial der Hyperspektralanalyse z.B. in der Qualitätssicherung und vielen anderen Bereichen ist enorm.

Trotzdem ist die hyperspektrale Community noch relativ klein, geprägt von unterschiedlichen internationalen Playern. Sie umfasst Hardware- und Softwarehersteller, ForscherInnen aus unterschiedlichen Fachgebieten und verbindet so Wirtschaft und Wissenschaft auf verschiedensten Ebenen weltweit. 

Gerade für diese Nischen-Community ist die Vernetzung über die Fach- und Sektorengrenzen hinaus extrem wichtig, war anfangs jedoch noch nicht gegeben. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde im Jahr 2016 gesetzt, als das Start-Up Perception Park auf das Team des Enterprise Europe Network (EEN) der SFG in Graz mit einer Idee zukam. Perception Park beabsichtigte, eine internationale Konferenz mit Networking-Angebot für diese hyperspektrale Community auf die Beine zu stellen und bat das EEN um Unterstützung. Die Konferenz sollte den Namen chii erhalten – conference for hyperspectral imaging in industry. Das EEN war dafür genau der richtige Partner, und zusammen mit dem deutschen Photonics-Cluster Spectronet wurde ab 2016 aus der Idee eine richtige Erfolgsgeschichte:

Die Debüt-Veranstaltung im Jahr 2016 hieß 140 TeilnehmerInnen aus 16 Ländern in Graz willkommen, und in den Jahren 2017 und 2018 wuchsen diese Zahlen jeweils um ca. 20 %.  Auf die Forderung der Community nach intensiverem Training reagierte Perception Park 2019 mit einem neuen Format, der ersten chii Academy.

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 EEN, Hempions, Nachhaltigkeit, Startup,


Hanf liegt im Trend. Mit vitalen Lebensmitteln aus Bio-Hanf begeistert das junge Unternehmen Hempions GmbH aus Wolfurt (Vorarlberg) Genießer und gesundheitsbewusste Menschen gleichermaßen.

Das Hempions-Team, allesamt ehemalige und aktive Spitzensportler, startete 2018 mit ihren ersten Produkten aus Industriehanf, der nicht berauschend ist und in der gesamten EU legal angebaut und vertrieben werden kann.

Unter dem Motto "Hanf für Champions" verbinden die Vorarlberger Geschmackerlebnisse mit Nachhaltigkeit und wichtigen Nährstoffen. "Hanfsamen gehören zu den besten und vor allem nachhaltigsten Superfoods überhaupt", erklärt Fabian Braitsch, Hempions Gründer und Geschäftsführer. Die Produktpalette beinhaltet unter anderem süße und salzige Snacks, Pasta, Hanföl, Protein und sogar Hanfnussbutter - ein regionaler Ersatz für Erdnussbutter.

Die Hempions verfolgen die Vision mit Hanf nachhaltige und regionale Alternativen zu etablieren. Ihr Fokus liegt vor allem auf dem Lebensmittelbereich.

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Das Grazer Unternehmen CLUPY Design GmbH startete im April 2020 mit Hilfe des Enterprise Europe Network des ICS im internationalen Handel mit Kinder-Mundschutzmasken erfolgreich bis in die Vereinigten Arabischen Emirate durch.

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In anderen Kulturkreisen stehen Insekten als Nahrungsmittel fix am Speiseplan. In Europa werden sie vor allem als Futtermittel und in der Tiernahrung eingesetzt. Die Firma „Livin Farms“ entwickelt in Wien mit der Unterstützung vom Enterprise Europe Network Anlagen zur gewerblichen Zucht proteinreicher Mehlwürmer. Als eines von zwei österreichischen Unternehmen wird Livin Farms nun vom European Innovation Council im Rahmen des europäischen „Green Deal“ gefördert.

 

Bereits im Jahr 1947 wurde in Hall in Tirol die Tiroler Rohre GmbH (TRM) gegründet.

Der Standort in Hall in Tirol blieb bis heute, und so produziert die TRM im Herzen Europas mit branchenführender Technologie seit mehr als 70 Jahren duktile Gussrohre für den Wassertransport und seit mittlerweile über 30 Jahren auch duktile Rammpfähle für den Einsatz in der Bauwirtschaft.

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